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Die Gefängnisinsel Alcatraz in der Bucht von San Francisco ist eines der berühmtesten Gefängnisse der Welt.
Mehr als 1500 Häftlinge wurden hier zwischen 1933 und 1963 untergebracht. Hierher konnten alle amerikanischen Haftanstalten Straftäter schicken, die ihnen Schwierigkeiten bereiteten.
Quelle: WikiCommonsWeil die Haftbedingungen ziemlich hart waren, wurde die Gefängnisinsel oft «Fels der Verzweiflung», oder «Insel des Teufels» genannt.
Die Zellen waren 1,52 Meter × 2,74 Meter gross, mit Waschbecken, Toilette und Bett. Die Gefangenen durften weder Zeitung lesen, noch durften sie fernsehen oder Radio hören. Besuch gab es nur eine Stunde im Monat.
Quelle: WikiCommonsInsassen, die gegen die strengen Regeln verstossen haben, wurden zusätzlich bestraft. Als strengste Strafe galt die Isolationshaft. Die Gefangenen wurden für 18 Tage in eine Zelle gesteckt, die entweder 24 Stunden beleuchtet wurde oder stockdunkel war.
Flucht zwecklos
Eine Flucht von Alcatraz war so gut wie unmöglich. Das Wasser um die Insel war eiskalt, ausserdem hab es gefährliche Strömungen und Haie.
Nur 34 Gefangene versuchten zwischen 1933 und 1963 auszubrechen. Davon wurden 23 innerhalb einer Stunde wieder eingefangen und sechs erschossen. Von fünf Flüchtlingen hat man nie wieder etwas gehört, sie sind warscheinlich im Meer ertrunken. 1963 wurde das Gefängnis geschlossen. Seitdem ist es ein Museum für Touristen.