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Michel ist das Nesthäkchen im Moderationsteam. Für «Zambo» wagte sich der Radio-Macher vom Sender Argovia im August 2010 vor die Kamera und somit ins Fernsehen. Inzwischen ist er auch in der DRS 3 Hitparade zu hören. Aber ob Radio oder Fernsehen, eines ist bei Michel garantiert mit dabei: gute Laune! Denn er selbst ist praktisch nie mies drauf und somit ein zuverlässiger «Ufschteller».
Als Kind wollte Michel immer Lehrer werden. Er hat sogar die Nachbarskinder gezwungen, zu ihm in den Unterricht zu kommen. Im Gegenzug haben sie dann manchmal zum Znacht bleiben dürfen. Sein Berufswunsch hat sich schlagartig geändert, als er selbst in die Schule kam. Das Schöne am Ganzen ist: Beibringen kann er uns trotzdem eine Menge, halt nicht im Klassenzimmer, aber bei «Zambo».
Damit du Michel noch etwas besser kennenlernst, haben wir ihm ein paar persönliche Fragen gestellt.
Hier erfährst du mehr über den «Zambo»-Moderator
Michel, was war dein peinlichstes Schulerlebnis?
In der Primarschule war ich ein Braver, ehrlich! Aber in der Oberstufe wurde ich mal im Englisch-Unterricht beim Spicken erwischt. Das Zettelchen landete blöderweise beim Lehrer. Und der zwang mich dann, ein paar Wochen auf dem «Schandbänkli» zu sitzen, ganz vorne.
Welche Zeichentrickfigur wärst du gern?
Inspektor Gadget. Gadget ist ein schräger Polizeiinspektor, der einfach alles kann: die Arme ausfahren, die Beine verlängern, durch die Luft fliegen. Sein Körper ist ein einziger Werkzeugkasten. Das ist toll!
Was würdest du gerne tun, getraust dich aber nicht?
Ich würde mich gern in der Ikea verstecken und warten, bis es Abend ist und alle Angestellten weg sind. Dann würde ich auf den Betten rumgumpen und eine Menge Hotdogs essen.
Mit was hast du früher deine Eltern richtig stinkig gemacht?
Ich hab mein Zmittag nie fertig gegessen. Was auf dem Teller übrig blieb, musste mir meine Mutter aufbewahren. Denn wenn ich aus der Schule zurück war, hatte ich meistens wieder Hunger.
Wann hattest du deinen heftigsten Lachkrampf?
Ich lache jeden Tag, aber bei «Uups, die Pannenshow» bekomme ich manchmal richtig Bauchweh. Und ich lache auch, wenn jemandem etwas «Peinliches» passiert.
Welches Tier hat überraschend viel Ähnlichkeit mit dir?
Der Hamster. Der ist manchmal richtig hyperaktiv und dreht sich wie blöd im Rad - und danach kann er stundenlang schlafen.
Hast du Geheimnisse? Und verrätst du hier eins?
Ich habe Geheimnisse, und was ich verrate, ist: Vor ein paar Jahren bin ich als Barbie Kelly von «The Kelly Family» im violetten Rock, mit einer blonden Perrücke und weissen Lackschuhen an einem Dorffest aufgetreten. Es existiert sogar ein Video davon - aber das zeig ich niemandem! Vergesst es!
Wie reagieren die Leute, wenn du anfängst zu singen?
Die wollen, das ich sofort aufhöre damit. Oder aber sie singen lauthals mit.
Was machst du, wenn du auf eine Frage keine Antwort weisst?
Dann klingelt gaaaanz zufällig mein Natel und ich muss dringend ran.
Was machst du, wenn niemand hinguckt?
Ich fingere an meiner Frisur rum. Oder ich drück mir einen Pickel aus.
Zu welchem Abenteuer würdest du gerne aufbrechen?
Ich würde wahnsinnig gerne mit einem Wohnmobil und guten Freunden in Richtung Schweden aufbrechen, einfach losfahren - und dort in die Wälder gehen und in Seen baden, halt raus in die Natur!
Was kannst du richtig gut?
Die Leute aufmuntern. Und ich kann kochen! Zum Beispiel einen feinen Teigwaren-Grattin. Zum Dessert gibts dann eine leckere Himbeeri-Crème. Hmmm.
Und wo versagst du total?
Fussball spielen. Und meine Kleider «glettä», aber bügeln tut zum guten Glück noch meine liebe Mama.
Welches Sprichwort sagst du immer wieder?
Keines, aber wenn mir die Leute was erzählen, dann antworte ich oft mit «Schoooo?».
Welches Lied macht dich wahnsinnig?
Mein Musikgeschmack ist sehr breit, aber mit Elektro-Techno schlägt man mich in die Flucht. Und mit Lena Meyer-Landrut, die finde ich eine Nervensäge.
Wann hattest du zum ersten Mal ein «Chribbeln» im Bauch?
Das war im Kindergarten und an der Fasnacht, da hab ich mich in Christine verliebt. Sie war als Clown verkleidet, ich war Mickey Mouse. Von da an hab ich heimlich für sie geschwärmt. Aber irgendwann ist sie leider weggezogen. Das hat ganz schön weh getan, sag ich.