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«Glanz & Gloria» hat ihn in Berlin, kurz vor dem Start seiner allerersten Tournee, zum Interview getroffen:
Luca, wie geht es dir?
Luca Hänni: Es geht mir sehr gut – ich freue mich wahnsinnig, dass es endlich losgeht.
Fühlst du dich kein bisschen gestresst?
Luca: Gestresst eigentlich nicht. Aber aufgeregt bin ich schon. Ich habe inzwischen ja auch schon Konzerte gegeben. Aber auf Tournee war ich noch nie. Das ist Alles ganz neu für mich.
Als Sieger von «Deutschland sucht den Superstar» sind die Erwartungen wohl hoch an dich. Spürst du einen gewissen Druck?
Luca: Ja bestimmt. Die Tour muss einfach gut gehen – es darf nichts schief laufen. Es ist mein Ziel, die Leute von mir zu überzeugen. Auch jene, die mich vielleicht nicht so cool fanden bisher. Ich will es allen beweisen und mein Bestes geben.
Du bist während fast zwei Monaten in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. Wie ist das für dich, so lange von deiner Familie getrennt zu sein?
Luca: Das ist nicht einfach. Sie werden mich aber auf der Tournee besuchen kommen. Und an meinem 18. Geburtstag werde ich in Uetendorf sein und mit meiner Familie feiern.
Wie geht deine Freundin damit um, dass du nun solange auf Tournee sein wirst?
Luca: Das ist nicht leicht für sie. Aber wir haben uns inzwischen daran gewöhnt, dass wir uns nicht so oft sehen. Wenn ich aber zuhause in Uetendorf bin, verbringen wir viel Zeit zusammen. Sie unterstützt mich sehr.
Du bist inzwischen ein grosser Star. Kannst du dich überhaupt noch frei bewegen, ohne auf der Strasse erkannt zu werden?
Luca: Ich werde oft erkannt, das ist schon so. Beim Einkaufen muss ich manchmal Autogramme geben. Es geht einfach alles etwas länger – aber ich habe mich daran gewöhnt.
Kommt es vor, dass du es bereust, so bekannt zu sein und lieber nicht erkannt werden würdest?
Luca: Ja, klar. Solche Momente gibt es. Aber ich habe mich damit abgefunden.
Was sind das für Momente?
Luca: Wenn ich mit meinen Kollegen unterwegs bin zum Beispiel. Wenn wir in Bern feiern wollen, dann werde ich halt oft erkannt. Aber mein Freunde habe Verständnis dafür. Wir bleiben deshalb halt häufig lieber zuhause und machen einen gemütlichen Grillabend. Für meinen Traum muss ich halt gewisse Sachen aufgeben.
Für «Glanz & Gloria» von Karl Baldinger, am 27.09.2012